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Was Corona für die Elternbeiträge bedeutet

zuletzt aktualisiert: 24.02.21

Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin unser aller Leben.
Deshalb empfiehlt das Bayerische Sozialministerium (StMAS) "den Eltern im Interesse des Infektionsschutzes auch weiterhin, möglichst vom Besuch der Kindertageseinrichtungen ... abzusehen, so sie die Betreuung und Bildung ihrer Kinder auch auf andere Weise sicherstellen können. Die Eltern leisten damit einen wertvollen Beitrag dazu, Kontakte auch im Bereich der Kindertagesbetreuung auf das notwendige Maß zu reduzieren."

Freistaat Bayern und Kommunen leisten für Januar bis März einen Elternbeitragsersatz, falls ...
... Ihr Kind die Notbetreuung an weniger als sechs Tagen im jeweiligen Monat in Anspruch genommen hat. Näheres hierzu entnehmen Sie dem Elternbrief des Bayer. Sozialministeriums.


Wie ist das weitere Vorgehen?
Selbstverständlich werden wir in den Fällen, in denen der Elternbeitragsersatz greift, die im Januar erhobenen Elternbeiträge in voller Höhe zurückerstatten. Für den Fall, dass Ihr Kind im Januar die Kita an mehr als fünf Tagen besucht hat, findet keine Rückerstattung statt.
Den Beitragseinzug für den Monat Februar haben wir ausgesetzt, holen ihn aber im März nach, sofern ihr Kind die Kita im Februar an mehr als fünf Tagen besucht hat.
Den Beitragseinzug für den Monat März führen wir regulär durch. Besucht Ihr Kind die Kita im März aber an weniger als fünf Tagen, werden wir den Elternbeitrag (ggf. einschl. der Essensgeldpauschale s.u.) an die Eltern zurück überweisen.

Monatvon uns erhobener Elternbeitrag

Elternbeitragsrückzahlung
bei weniger als 6 Besuchstagen im Monat

Elternbeitragseinzug
bei mehr als 5 Besuchstagen im Monat
JanuarRegulärer Beitragseinzug ist erfolgt.Der Elternbeitrag wird von der öffentlichen Hand übernommen.
Rückerstattung erfolgt im März.

Der Elternbeitrag ist regulär zu bezahlen.
Es erfolgt keine Rückerstattung.

FebruarBeitragseinzug ist nicht erfolgt.Der Elternbeitrag wird von der öffentlichen Hand übernommen.
Keine Rückerstattung, weil kein Beitrag eingezogen wurde.
Der Elternbeitrag ist regulär zu bezahlen.
Der nachträgliche Beitragseinzug erfolgt im März.
März

Regulärer Beitragseinzug ist erfolgt.

Der Elternbeitrag wird von der öffentlichen Hand übernommen.
Rückerstattung erfolgt im April.

Der Elternbeitrag ist regulär zu bezahlen.
Es erfolgt keine Rückerstattung.


Was bedeutet das für die Essensgeldpauschale?
Auf den Einzug der Essensgeldpauschalen in den Monaten Januar und Februar haben wir zu Gunsten der Eltern verzichtet. Kinder, die in der Notbetreuung waren und deren Eltern ein Mittagessen gebucht haben, bekommen dennoch ein Mittagessen serviert. Eine Nachberechnung wird hier nicht stattfinden.
Für den Monat März werden wir die Essensgeldpauschale regulär einziehen. Ist das Kind an weniger als sechs Tagen in der Kita, zahlen wir die Essensgeldpauschale gemeinsam mit dem Elternbeitrag zurück.

Monatvon uns erhobene
Essensgeldpauschale

Rückzahlung der Essensgeldpauschale
bei weniger als 6 Besuchstagen im Monat

Essensgeldpauschale
bei mehr als 5 Besuchstagen im Monat
Januarkeineentfälltkeine Nachberechnung
Februarkeineentfälltkeine Nachberechnung
Märzregulär eingezogenerfolgt im Aprilkeine Rückzahlung


Grundsätzlich gilt:
Der Elternbeitrag ist auch während der Schließzeiten, bei vorübergehender Schließung, längerem Fehlen des Kindes, kurzzeitigem Unterschreiten der Buchungszeit und bis zur Wirksamkeit einer etwaigen Kündigung zu entrichten.
Gleiches gilt bei behördlichen Betretungs- und/oder Betreuungsverboten für Kinder (behördliche Kita-Schließung, Quarantänemaßnahmen, o.ä.).
Soweit Dritte (z. B. Staat oder Kommune) Ersatzleistungen zur Verfügung stellen, welche anstelle der fortlaufenden Beitragszahlungen uns als Träger erbracht werden, entfällt im Umfang dieser Ersatzleistungen die Leistungsverpflichtung der Eltern/Beitragsschuldner.

Corona: Kitas wechseln zwischen eingeschränktem Regelbetrieb und Notbetreuung

zuletzt aktualisiert: 08.03.2021

Ab 22.02.21 bis 14.03.21 gelten folgende Regelungen für den Kindergartenbesuch. Die Vorgaben des Ministeriums (vgl. 393. Newsletter) für die kommende Zeit sind dabei sehr klar:
* Inzidenzwert unter 100: eingeschränkter Regelbetrieb; alle Kinder die frei von Krankheitssymptomen sind dürfen die Kita besuchen.
* Inzidenzwert über 100: Notbetreuung; nur Kinder, deren Eltern keine Betreuung sicherstellen können dürfen in der besagten Zeit kommen.

Ab 15.03.21 gelten neue Regelungen für den Kindergartenbesuch. Die Vorgaben des Ministeriums (vgl. 403. Newsletter) für die kommende Zeit sind dabei sehr klar:
* Inzidenzwert unter 50: Regelbetrieb mit Einschränkungen nach dem örtlichen Hygienekonzept
* Inzidenzwert zwischen 50 und 100: eingeschränkter Regelbetrieb; alle Kinder die frei von Krankheitssymptomen sind dürfen die Kita besuchen.
* Inzidenzwert über 100: Kitas sind geschlossen, Regelungen für Notbetreuung greifen.

Die aktuell geltenden Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind in der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt und nachzulesen.

Das heißt: WENN
Ihr Kind frei von (nicht nur leichten) Krankheitssymptomen ist (vgl. Infoblatt des Ministeriums)
UND es innerhalb der letzten 14-Tage keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte
UND es keiner Quarantänemaßnahme (z. B. 14 Tage nach einem Auslandsaufenthalt in einem Risikogebiet) unterliegt.
DANN darf es regulär die Kita besuchen.

Bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100 darf das Kind die Notbetreuung in Anspruch nehmen,
WENN ZUSÄTZLICH

* die Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, (insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen),
* oder die Betreuung des Kindes zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt angeordnet worden ist
* oder wenn die Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
* oder das Kind von wesentlicher Behinderung bedroht oder behindert ist,
Mit diesem Formular können Eltern die Notwendigkeit der Notbetreuung für ihr Kind bestätigen.

Kranke Kinder
in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit bzw. Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals-oder Ohrenschmerzen, (fiebrigen) Schnupfen, Gliederschmerzen, starke Bauchschmerzen, Erbrechen und/oder Durchfall haben keinen Zugang der Kita.
Die Wiederzulassung nach einer Erkrankung mit den vorstehend beschriebenen Symptomen ist erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden (= mind. 2 Tage) symptom- und fieberfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Das müssen die Eltern der Kita mit Hilfe diese Formulars schriftlich bestätigen.

Die Situation kann sich täglich ändern!
Das Gesundheitsamt kann zusätzliche, örtlich verbindliche und weitergehende Anordnungen erlassen. Die auf die örtlichen Gegebenheiten der jeweiligen Kita konkretisierten Hygienepläne sind daher strikt von allen Beteiligten einzuhalten!
Die Details dazu erhalten Sie in Ihrer Kita vor Ort.

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus
* allgemein finden Sie in den FAQ des Bayer. Gesundheitsministeriums.
* im Zusammenhang mit der Kindertagesbetreuung finden Sie in den FAQ des Bayer. Sozialministeriums.
* individuelle Fragen richten Sie an das Bürgerbüro des Sozialministeriums, das unter der Telefonnummer 089 / 1261 -1660 erreichbar ist.
Jederzeit stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen Ihrer Kita gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

Wie Sie Ihren eigenen Schutz durch Ihr persönliches Verhalten erhöhen können, entnehmen Sie dem Merkblatt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

 

Testpflicht für Rückkehrende aus Risikogebieten

Alle Urlaubs-und Familienrückkehrer/innen aus einem Corona-Risikogebiet müssen entweder schon bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen oder umgehend zum Testen gehen. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder!

Bitte beachten Sie unbedingt die "Informationen für Eltern" des Bayer. Sozialministeriums zu diesem Thema!

Zudem bitten wir Sie, Ihr negatives Testergebnis auch der Leiterin Ihrer Kindertageseinrichtung unaufgefordert vorzulegen. Dies dient dem Schutz der Betreuungspersonen und auch der anderen Kinder und Familien.

Träger

Katholische Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gemeinnützige GmbH

- Geschäftsstelle -
Bergbräustraße 1
85049 Ingolstadt
E-Mail: kitagmbh.in(at)bistum-eichstaett(dot)de
Telefon: 0841 12605050
Telefax: 08421 50-9902009