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Konzeption der kath. Kinderkrippe St. Anton

Stand: Januar 2018

1. Trägerleitbild

Die Trägerschaft „Katholische Kindertageseinrichtungen Ingolstadt gemeinnützige GmbH“ (Kath. Kita IN gGmbH) ist ein Zusammenschluss von 28 katholischen Kindertageseinrichtungen, die in verschiedenen Stadtteilen Ingolstadts, im Landkreis Eichstätt und in der Stadt Greding gelegen sind.
Die Kindertageseinrichtungen der Kath. Kita IN gGmbH bieten in der Regel Kindern bis zur vierten Grundschulklasse ein differenziertes Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebot an.
Die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen, nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) und nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit der Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG).

Inhaltlich orientieren sich die katholischen Kindertageseinrichtungen an den in der UN-Kinderrechtskonvention und der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschriebenen Rechten der Kinder, am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan, an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren und an den Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit.

Die Grundlage der Arbeit in katholischen Kindertageseinrichtungen bildet das Evangelium mit seiner froh machenden Botschaft. An ihrem Menschenbild, das ein Leben in Fülle für jeden Menschen will, nehmen alle für die Kindertageseinrichtung Verantwortlichen Maß in Fragen nach dem Wohl des Kindes, der Eltern und des Personals.

Die katholischen Kindertageseinrichtungen in der Kath. Kita IN gGmbH erhalten von der Diözese Eichstätt und ihrem Träger insbesondere folgenden Auftrag:

  • Wir bieten ein persönlichkeits- und gemeinschaftsförderndes, an christlichen Werten orientiertes Erziehungs- und ganzheitlich gestaltetes Bildungsangebot für jedes Kind an. Alle Kitas sind kindgerechte Orte, an denen sich Kinder wohl fühlen und die eine zuverlässige, vertrauensvolle, in vielfältigen Lebenslagen unterstützende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zum Wohle der Kinder garantieren.
     
  • Wir unterstützen die Weitergabe des Glaubens an die kommende Generation. Jedes Kind wird als eigenständige Persönlichkeit angenommen und wird in seinem Grundvertrauen zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott unterstützt und gefördert.
     
  • Kirche in ihren Grundvollzügen der Verkündigung, Liturgie, Diakonie und Gemeinschaft verwirklicht sich auch in Kindertageseinrichtungen. Sie sind Lebensort und Lernweg für den Glauben.
     
  • Als Teil eines größeren Ganzen arbeiten die Kindertageseinrichtungen vertrauensvoll und eng mit den Pfarrgemeinden zusammen. Ihren religionspädagogischen Auftrag nehmen Pfarrer und Kita-Team gemeinsam wahr. Erfahrungen mit einem sorgsamen Umgang mit der Umwelt bilden einen festen Bestandteil in der Erziehungs- und Bildungsarbeit von katholischen Kindertageseinrichtungen. Die Kinder erfahren und erlernen einen verantwortungsbewussten und respektvollen Umgang mit der Schöpfung und ihren natürlichen Ressourcen.
     
  • Der in diesem Leitbild gestellte Trägerauftrag wird von den Leiterinnen und Mitarbeiterinnen in den Kindertageseinrichtungen im Rahmen des gemeinsamen, einrichtungsübergreifenden Qualitätsmanagementsystems sowie auf dieser Basis gestalteter Einrichtungsprofile verantwortungsbewusst umgesetzt.
     
  • Der Träger schätzt die Eigenständigkeit und das Engagement seiner Mitarbeiterinnen, setzt auf die Elemente der Qualitätssicherung und -entwicklung und führt mit dem Instrument der jährlichen Zielvereinbarung.

2. Qualitätspolitik

Die Einrichtungen der Kath. Kita IN gGmbH entwickeln und sichern die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit. Leitungen und das pädagogische Personal sorgen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Überprüfung der Gesamtqualität der Kita. Sie sorgen für die Umsetzung der Ziele in ihrem Aufgabenfeld. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie die Begleitung der Kindertageseinrichtungen durch Fachberatung unterstützen den Weiterentwicklungsprozess.

Der Träger unterstützt diesen Prozess durch das Bereitstellen angemessener Mittel und er trägt Sorge für qualifiziertes Personal.

Wir verstehen uns auch als Ausbildungseinrichtungen und sichern professionelle Begleitung von Praktikanten.

Die fachliche Qualität wird durch regelmäßige Reflexion und Überprüfung der eigenen Arbeit unter Einbeziehung allgemein anerkannter Theorien und pädagogischer Standards gesichert.

Das Betreuungsangebot orientiert sich am Bedarf der Familien. Eltern werden durch regelmäßige Befragungen und Kinder in Form von Gesprächen und aufgrund von Beobachtungen durch die Fachkräfte in den Weiterentwicklungsprozess mit einbezogen.

Die Leitung der Kindertageseinrichtung trägt die Verantwortung für das Erreichen der gesetzten Qualitätsziele.

3. Profil

Zu den kulturellen Traditionen, die das Bild unserer Gesellschaft prägen, gehören religiöse Überlieferungen. Kinder brauchen tragfähige Bindungen und haben ein Recht auf Religion. In einer Welt, die von permanentem Wandel und Unsicherheiten geprägt ist, nehmen die katholischen Kindertageseinrichtungen Entwicklungen in der Gesellschaft bewusst wahr und begleiten Kinder auf ihrem religiösen Weg.
Katholische Kindertageseinrichtungen verbinden Leben und Glauben und bieten vielfältige Erfahrungsräume christlicher Werte und Traditionen an. Kinder erleben und erfahren das Kirchenjahr mit seinen Festen, lernen Symbole und Rituale kennen und praktizieren sie.
Allen Kindern steht die Kindertageseinrichtung unabhängig von ihrer Religion bzw. Konfession, ihrer Kultur und ihren Lebensverhältnissen offen. Die Kindertageseinrichtung orientiert sich an der realen Lebenswelt der Kinder, fördert Chancengleichheit und sorgt für Gerechtigkeit. Im Alltag arbeiten alle Verantwortlichen familienunterstützend und inklusiv zusammen.
Ausgehend von unserer christlichen Grundhaltung, die Schöpfung bewahren und schützen will, sehen wir uns in der Verantwortung, den Kindern die Bedeutung des Umweltschutzes kindgerecht zu vermitteln.
Katholische Kindertageseinrichtungen verstehen sich als Bildungseinrichtungen.
Vier Formen des Lernens bilden den Rahmen der pädagogischen Arbeit. Diese sind im Einzelnen das alltagsintegrierte und situative Lernen, das Kindern Orientierung und Struktur anbietet.
Der Selbstbildungsprozess wird durch eine entsprechende Raumgestaltung und ein Materialangebot im Freispiel unterstützt. Die Projektarbeit als dritte Form sichert dialogisches Lernen und die Umsetzung von Partizipation, von Mitsprache und Mitgestaltung der Kinder in ihren Belangen. Durch die Lernformen des strukturierten Lernens werden anhand thematischer Bildungsinhalte des Bay. Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP) Kindern komplexe Bildungszusammenhänge vermittelt. Alle vier Formen stehen gleichwertig nebeneinander und werden allen Kindern in katholischen Kitas angeboten.

4. Teamselbstverständnis

Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung bilden ein fachlich kompetentes und motiviertes Team, das von einer christlichen Grundhaltung geprägt ist.
Wir sind offen für alle Kinder – unabhängig von ihren unterschiedlichen Voraussetzungen, wie z.B. Religion, Geschlecht, Herkunft, Lern- und Entwicklungstempo.
Alle Mitarbeiterinnen bieten den Kindern gute und verlässliche Beziehungen und begegnen allen Kindern und deren Eltern respektvoll. Wir gehen von einem aktiven, selbstbewussten Kind aus, das sich selbsttätig und mit Unterstützung durch die Erwachsenen Wissen über sich selbst und die Welt aneignet. Durch die Schaffung einer anregenden Umgebung und freundlichen Atmosphäre ermöglichen wir geeignete Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder.
Die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften ist getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung ihres jeweiligen Erziehungsauftrages und dem Willen, ein gutes Verhältnis zwischen der Kita und der Familie zum Wohle der Kinder zu entwickeln. Die Zusammenarbeit beinhaltet den regelmäßigen Dialog und die gegenseitige Information über alle wichtigen Belange des Kindes und die Arbeit der Kita.
Die gemeinsame Sorge und Verantwortung für eine gute Entwicklung und Bildung eines jeden Kindes sind zentrale Inhalte der Erziehungspartnerschaft. Die Mitarbeiterinnen identifizieren sich mit der Kita und stellen sich mit Professionalität ihren Aufgaben. Wir bilden uns regelmäßig fort und sind offen für neue Fragen und Veränderungen. Wir arbeiten kooperativ im Team zusammen und bringen unsere individuellen Fähigkeiten mit ein. Ein kollegiales Klima schafft die Voraussetzung für eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Interesse der Kinder.
Ziel ist es, die Qualität der Einrichtung zu sichern, ständig weiter zu entwickeln und auf veränderte Anforderungen angemessen zu reagieren. Reflexion ist ein fester Bestandteil der Arbeit. Durch eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung des Teams garantieren wir ein hohes Maß an Qualität. Die Einrichtung ist dienstleistungsorientiert und unterstützt alle Familien durch ein bedarfsgerechtes Angebot.
Die Leitungskräfte sind sich ihrer anspruchsvollen Aufgabe bewusst, arbeiten zukunftsorientiert und übernehmen fachlich und persönlich kompetent die Führung und das Management ihrer Kita.

5. Pädagogische Prinzipien

Ausgangspunkt für das pädagogische Handeln ist immer das Bild vom Kind, das von folgenden Annahmen ausgeht:

  • Kinder nehmen ihre Umgebung bereits von Geburt an aktiv wahr.
  • Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Beginn an aktiv mit und übernehmen dabei entwicklungsangemessen Verantwortung - sie sind Akteure ihrer Entwicklung.
  • Jedes Kind hat ein Spektrum an einzigartigen Besonderheiten. Es entwickelt sich individuell und unterscheidet sich von anderen Kindern.
  • Kinder haben verbriefte Rechte auf bestmögliche Bildung von Anfang an, auf die Entwicklung ihrer individuellen Fähigkeiten, sowie auf umfassende Mitsprache und Mitgestaltung bei allen sie betreffenden Entscheidungen (Partizipation).

Wir setzen unseren Bildungs- und Erziehungsauftrag um, indem wir die Bildungsprozesse der Kinder herausfordern und unterstützen. Das tun wir, indem wir die Themen der Kinder aufgreifen, mit ihnen vertiefen und bildungsrelevante Angebote machen. Dabei gehen wir sowohl von der Lebenssituation und den Interessen der Kinder, als auch von unseren Beobachtungen aus. Lernen geschieht auf vielfältige Weise.
Von- und miteinander lernen vollzieht sich im gemeinsamen Erforschen von Dingen, Ereignissen, sozialen Beziehungen, Phänomenen, Abläufen und Weltvorgängen. Das pädagogische Personal nimmt je nach Situation und Aktivität der Kinder eine beobachtende, unterstützende oder auch impulsgebende Rolle ein.

Erwachsene beeinflussen durch ihr Interaktionsverhalten die Entwicklung eines jeden Kindes. Sie gestalten Interaktionsprozesse bewusst, offen und dialogisch. Sie unterstützen die Lernmotivation der Kinder durch die Schaffung einer förderlichen Erziehungs- und Bildungsumgebung.
Die Mitsprache und Mitgestaltung der Kinder stellen wir auch im Rahmen einer anregungsreichen Projektarbeit sicher.

Durch die Zurverfügungstellung vielfältiger pädagogischer Angebote, die die Kinder frei wählen können, erleben Kinder Selbstbestimmung. In der strukturierten Kinderkonferenz üben sie erste demokratische Verfahren ein. Kurse zum Erwerb spezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten ergänzen unser Angebot. Regelmäßige Besichtigungen, Exkursionen und Ausflüge dienen der Erweiterung des Erfahrungsraumes.
Wir sorgen dafür, dass unsere Kindertageseinrichtungen Orte sozialer und interkultureller Begegnungen sind und ermöglichen den Kindern so, sich in der Auseinandersetzung mit anderen zu entwickeln und zu bilden. Sie üben einen vorurteilsfreien und toleranten Umgang miteinander ein.
Die Entwicklung von geeigneten Verfahren zur Beschwerde von Kindern ist ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention und Teil des aktiven Kinderschutzes.

6. Pädagogische Ziele

  • Die Kinder fühlen sich in der Kindertageseinrichtung wohl, angenommen und akzeptiert.
    Die Kinder kommen gerne zu uns, handeln selbstbestimmt und nehmen sich selbstwirksam wahr. Sie entwickeln Selbständigkeit sowie eine eigenständige Persönlichkeit.Dies unterstützen wir durch eine lebendige, freundliche Atmosphäre in der gesamten Einrichtung. Wir pflegen einen respektvollen und zugewandten Umgang und stellen Teilhabe bei allen die Kinder betreffenden Belangen sicher.
  • Die Kinder entwickeln soziale Kompetenzen
    Soziale Kompetenzen sind wesentliche Bausteine für eine gelingende Gemeinschaft. Die Kinder lernen die Vielfalt unserer Gesellschaft kennen und respektieren. Sie üben deshalb soziales Miteinander und Verantwortung für sich und andere ein. Wir unterstützen die Kinder ihrer Entwicklung entsprechend, ihre Konflikte in der Gruppe zunehmend selbst zu lösen, Kompromisse zu schließen und Einfühlungsvermögen zu zeigen.
    Die Kinder bauen in der Kindertageseinrichtung freundschaftliche Kontakte auf und sammeln Erfahrungen von Offenheit, Gerechtigkeit und Toleranz. Das Konzept der Inklusion wird für sie erfahrbar.
    Wir freuen uns über Kinder, die eine eigene Meinung entwickeln und dafür einstehen.
  • Die Kinder sind auf die Anforderungen der Schule vorbereitet.
    Wir verstehen unsere Schulvorbereitungen als einen fortlaufenden Prozess, der bereits mit dem Eintritt in die Kita beginnt und dann von uns systematisch unterstützt wird. Im letzten Jahr vor der Schule üben wir gezielt Fertigkeiten und Fähigkeiten ein, die die Kinder auf die Schule und das Leben vorbereiten. Den Übergang vom Elternhaus in die Krippe, von der Krippe in den Kindergarten und vom Kindergarten in die Schule gestalten wir bewusst. Die Kinder erweitern kontinuierlich ihr Wissen, ihre lebenspraktischen Fähigkeiten und ihre Lernfähigkeit. Die Kinder lernen zu lernen als Grundlage für lebenslanges Lernen.
  • Die Kinder entwickeln Vertrauen zu sich, zu anderen Menschen und zu Gott weiter.
    Die Kinder werden in ihrer positiven Lebenseinstellung bestärkt und verknüpfen Leben und Glauben. Glaubwürdige Vorbilder und verlässliche Bindungen in der Kita geben den Kindern Halt und Orientierung.Sie lernen altersgemäß den christlichen Glauben kennen und erfahren sich als Teil der Pfarrgemeinde.Durch die Geschichten der Bibel, Gespräche, Gebete und das Feiern von Gottesdiensten werden die Kinder im Verlauf des Kirchenjahres mit dem christlichen Brauchtum vertraut gemacht.
    Wir vermitteln eine christliche Grundhaltung sowie die Achtung und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen.
  • Ein achtsamer Umgang mit der Schöpfung sensibilisiert Kinder für ihre Umwelt und den Umweltschutz.
    Ziel der Auseinandersetzung mit dem Themenbereich Umwelt ist, dass Kinder lernen die Schöpfung Gottes zu wahren und für die Zukunft zu erhalten.

Zunächst steht die Eingewöhnung der Kinder im Vordergrund.
Ist diese abgeschlossen, ist es dem Team wichtig, die Kinder ganzheitlich zu fördern.

Musisch
Kinder handeln von Geburt an musikalisch. Sie haben Freude daran, den Geräuschen, Tönen, Klängen in ihrer Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren sowie die Klangeigenschaften von Materialien aktiv zu erforschen. Der aktive Umgang mit Musik fordert und fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes. Dies beinhaltet bei uns folgende Bereiche: Lieder, Singspiele, Rhythmus, Instrumente kennen lernen, ...

Kreativität
Kreativität ist die Fähigkeit, im Denken neue, auch unerwartete und überraschende Wege zu gehen. Kinder erkunden und erschließen ihre Umwelt von Geburt an mit allen Sinnen und machen dabei erste ästhetische Erfahrungen. Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Zum Beispiel durch malen, basteln, kneten,...

Sprachlich
Von Anfang an versucht das Kind mit seiner Umwelt zu kommunizieren – mit Gestik, Mimik und Lauten. Sprache entwickelt sich während der ganzen Kindheit in vielfältigen Situationen. Bei uns vor allem durch Geschichten, Bilderbücher, Fingerspiele, Reime, Gedichte, Kreisspiele, Gespräche

Lebenspraktisch
Kleine Kinder können nur in einem Umfeld aktiv lernen und sich positiv selbstständig entwickeln, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen sowie täglich ausreichend Möglichkeiten erhalten, sich lebenspraktisch weiterzubilden. Wie z.B. Übungen zur Selbstständigkeit im Alltag durchführen

Emotional        
Emotionale Kompetenzen sind Voraussetzungen, dass ein Kind lernt, sich in die soziale Gemeinschaft zu integrieren. Emotionale Bildung und Erziehung hilft dem Kind, seine angelegten Kompetenzen weiterzuentwickeln und auszudifferenzieren.
Unter anderem bei uns durch Feste, (Geburtstags-) feiern

Religiös
Eigene religiöse Erfahrungen und das Miterleben von Gemeinschaft, Festen, Ritualen sowie die Begegnung mit Zeichen und Symbolen können helfen, Eigenes und Fremdes zu erschließen.
Wir unterstützen dies durch religiöse Erzählungen, Lieder, Gebete, religiöse Feiern im Kirchenjahr, Besuch vom Pfarrer

Sozial        
Soziales Verständnis setzt voraus, dass sich ein Kind kognitiv in andere einfühlen, hineinversetzen und deren Perspektive erkennen kann. Soziale Verantwortung in Abgrenzung zu Eigenverantwortung entwickelt sich nur in der Begegnung mit anderen.
Bei uns vor allem durch Spiele, Rollenspiele, Gespräche, Gemeinschaftsarbeit

Die Kinder entwickeln Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext
Die Kinder bauen Kontakte auf, finden sich in einer Gruppe zurecht und lernen, Konflikte zu lösen.
Durch das Vorbild der Erzieherinnen, durch Gemeinschaftserlebnisse und gemeinsam erstellte Regeln, erfährt sich das Kind als aktiver Teil der Gruppe.

Die Kinder entwickeln Selbstständigkeit und eine eigenständige Persönlichkeit
Die Kinder haben im Freispiel, bei Angeboten und Projekten Entscheidungs- und Mitsprachemöglichkeiten.
Lebenspraktische Tätigkeiten führen die Kinder mit zunehmendem Alter selbstständig aus.
Die Kinder entwickeln Wertebewusstsein und religiöses Empfinden
Die religiöse Erziehung und Vermittlung von Werten haben einen festen Platz in unserer Pädagogik.
Durch religiöse Erzählungen, Gebete, Lieder und Feste machen wir die Kinder mit der christlichen Lebensform vertraut und ermöglichen den Aufbau von Grundvertrauen zu Gott. Wir achten aber auch auf andere religiöse Überzeugungen und vermitteln Werte, die für das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig sind.
Diese Werthaltung bestimmt den Umgang im Team, mit Eltern und Kindern.

Die Kinder lernen über die Umwelt und Naturverständnis
Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten der Naturerfahrung bietet unser Garten. Die Kinder kommen mit unterschiedlichsten Naturmaterialien in Berührung. Sand, Wasser, Steine, Gebüsch und Hügel machen Lust auf Spiel im Freien. Zusätzlich haben sie auch Bewegungsmöglichkeiten in der Turnhalle und im Gangbereich, sowie in den Gruppenräumen. In dem wöchentlichen „Naturtagen“ gehen wir bei jeder Witterung mit den Kindern nach draußen, um spazieren zu gehen, einen Spielplatz zu besuchen, etc.
Themen wie „Gesunde Ernährung“ und „Umweltschutz“ werden im Alltag praktisch umgesetzt.

7. Ziele der Elternarbeit

Handlungsleitend für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang. Wir streben eine Erziehungspartnerschaft zum Wohle der Kinder an und orientieren uns an folgenden Zielen:

  • Die Eltern sind über die Entwicklung ihres Kindes gut informiert.
    Das Aufnahmegespräch, das Gespräch nach der Eingewöhnung, das jährliche Entwicklungsgespräch und das Abschlussgespräch mit Eltern stellen einen ständigen Dialog über die Entwicklung des Kindes sicher. Dabei stützen wir uns auf unsere kontinuierlichen Beobachtungen. Tür- und Angelgespräche, Hospitationen und Elternabende vervollständigen die Informationsweitergabe.
  • Die Eltern wissen über die pädagogische Arbeit in der Kindertageseinrichtung Bescheid.
    Wir geben Eltern regelmäßig einen umfangreichen Einblick in unsere pädagogische Arbeit. Das tun wir, in dem wir Eltern eine Konzeptionsschrift zu Beginn überreichen, indem wir wöchentlich unsere pädagogische Arbeit in Bild und Schrift transparent machen und indem wir thematische Elternabende anbieten. Die Ideen und Vorstellungen der Eltern fließen in unsere Arbeit mit ein. Sie werden zur Mitgestaltung eingeladen.Über wichtige Veranstaltungen und Ereignisse werden sie rechtzeitig in Kenntnis gesetzt.
  • Die Eltern sehen sich in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt und erleben die Kita als Ort der Begegnung.
    Wir unterstützen, begleiten und beraten Eltern individuell in ihrer anspruchsvollen Erziehungsverantwortung. Das an Elternbedarfe angepasste Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot unserer Kita erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gemeinsame Aktivitäten wie Exkursionen, Feste und Feiern stärken das Gemeinschaftsgefühl und fördern den Dialog und das Vertrauen zwischen Eltern und Erzieherinnen und untereinander.
    Die Eltern beteiligen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an den Aktivitäten und Aufgaben der Kindertageseinrichtung.

Die Eltern sind über unsere pädagogische Arbeit und über die Entwicklung ihres Kindes informiert
Wir informieren durch Elternbriefe und Aushänge in der Kinderkrippe und bieten Elternabende zu verschiedenen Themen an.

Die Eltern sehen sich in ihrer Verantwortung für die Erziehung ihres Kindes unterstützt
Der gegenseitige Austausch über die Entwicklung des Kindes und konkrete Beratung bei Erziehungsfragen sind für uns selbstverständlich.
Bei Bedarf empfehlen und vermitteln wir Unterstützung durch verschiedene Fachdienste.

Die Eltern sind uns willkommen
Wir pflegen einen offenen Umgang mit den Eltern und geben ihnen Gelegenheit den Kinderkrippenalltag kennen zu lernen, Kontakte zu anderen Eltern aufzubauen und sich zum Wohl der Kinder für die Krippe zu engagieren.

8. Pädagogisches Leistungsangebot

Unsere Einrichtungen bieten ein umfassendes und an der Entwicklung der Kinder orientiertes Angebot an. Mit einer Vielfalt an Möglichkeiten setzen wir die Ziele der Einrichtung im pädagogischen Alltag um.
Die pädagogischen Leistungen der Kindertageseinrichtungen in der Kath. Kita IN gGmbH verknüpfen unterschiedliche Schwerpunkte kindlichen Lernens, die Aspekte der pädagogisch-didaktischen Konzeption mit verschiedensten Methoden des Lernens. Somit wird gewährleistet, dass die Ziele des Bayer. Bildungs- und Erziehungsplans erreicht werden. Das Wohl des Kindes steht für uns im Vordergrund. Jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Alle Mitarbeiterinnen der Einrichtung gewährleisten aktiv den Schutz der uns anvertrauten Kinder.

Dies geschieht im täglichen Miteinander durch respektvolle Umgangsformen, durch Aufmerksamkeit im Wahrnehmen jedes einzelnen Kindes und durch die Beobachtung sozialer Gruppenprozesse. Die Strukturen und Vorgehensweisen des Kindergartens sind transparent. Kommt es zu Verdachtsfällen im Haus, ist die standardisierte Vorgehensweise allen Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung bekannt.
Der Tagesablauf ist in unserer Kindertageseinrichtung so strukturiert, dass sich die Kinder gut orientieren können und ausreichend Zeit für ihr Spiel haben. Regelmäßiges Freispiel fördert die Eigentätigkeit und den Selbstbildungsprozess der Kinder. Durch die Kinderbeobachtungen anhand von Vorlagen ermitteln wir kontinuierlich die Interessen und den Entwicklungsverlauf der Kinder.

Insbesondere folgende pädagogischen Leistungen unterstützen die Zielerreichung:

Gestaltete Eingewöhnungszeit
Während der Eingewöhnungsphase begleiten wir die Kinder intensiv und Schritt für Schritt in den Alltag der Kindertageseinrichtung.
Kinder übernehmen Patenschaften bei der Eingewöhnung der „neuen“ Kinder.

Begrüßung und Verabschiedung
Die Begrüßungs- und Verabschiedungssituation gestalten wir so, dass sich die Kinder und die Eltern wahrgenommen fühlen.

Erzieherinnenverhalten
Ein von Respekt und Achtung jedem Kind gegenüber geprägtes Erzieherinnenverhalten fördert die sozialen Fähigkeiten der Kinder und unterstützt deren Entwicklung eines positiven Selbstbildes.
Die spezifischen Belange von Mädchen und Jungen zur Verbesserung ihrer Lebenslagen werden berücksichtigt.
Angebote zum Abbau von geschlechterspezifischen Benachteiligungen sind gegeben.

Freundliche Gestaltung der Räume
Differenziert gestaltete Räume und auffordernde Materialien tragen dem kindlichen Bedürfnis nach Bildung, Lernen, Bewegung, Ruhe und Spiel Rechnung.
Bewegungsräume drinnen und draußen bieten den Kindern täglich vielfältige und anregungsreiche Bewegungsmöglichkeiten.

Pädagogische Angebote
Ausgewählte pädagogische Angebote erlauben den kontinuierlichen Aufbau von Fertigkeiten und Fähigkeiten, z.B. in der Spracherziehung, in Naturwissenschaft und Technik, in Bewegung und Musik, in der Umwelterziehung, Gesundheit, und der Kreativität, sowie in allen anderen Bereichen des Bayer. Bildungsplans.
Dabei nimmt die ethisch-religiöse Bildung und Erziehung in unseren kath. Kitas einen besonderen Stellenwert ein. Die Wahrung der Schöpfung, die Fragen nach Umwelt und Umweltschutz sind auch unsere Fragen im Alltag, die wir altersentsprechend beantworten. Regelmäßig stattfindende Kinderkonferenzen und Projekte fördern Selbstwertgefühl und Autonomie der Kinder und ermöglichen Partizipation und Mitverantwortung aller in der Kindertageseinrichtung.

Feste und Feiern
Um den Gemeinschaftssinn aller untereinander zu fördern, finden regelmäßig Veranstaltungen für Kinder und für Eltern mit ihren Kindern statt. Sie bilden besondere Höhepunkte für die Kita und die Kinder und unterbrechen den Alltag. Gemeinsame Veranstaltungen fördern die Identifikation mit der Einrichtung und das Zugehörigkeitsgefühl.
Religiöse Feste im Kirchenjahr sind für uns als kath. Einrichtungen von besonderer Bedeutung. Sie werden gemeinsam mit den Kindern vorbereitet und tragen dazu bei, dass Kinder Feste und Freude erleben und mit der Einrichtung verbinden (z. B. Erntedank, St. Martin, St. Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Sommerfeste, interkulturelle Feste, Geburtstage, usw.).

Schulvorbereitung
Durch spezielle Angebote, wie beispielsweise Lernmodule, werden die Kinder besonders im letzten Kindergartenjahr regelmäßig und gezielt auf die besonderen Anforderungen der Schule vorbereitet. Viele Maßnahmen unterstützen den gelingenden Übergang vom Kindergarten zur Schule.
Die Kitas arbeiten kooperativ mit den Schulen zusammen.
Sie vernetzen sich mit ihrem sozialen Umfeld und untereinander.
Individuelle Begleitung und Förderung erhält jedes Kind im Bedarfsfall.
Kinder mit besonderem Förderbedarf werden inklusiv unterstützt und heilpädagogisch gefördert. Eine Vernetzung mit Fachdiensten findet geregelt statt.
Der systematischen Sprachförderung wird besonderer Wert beigemessen. Vorkurs Deutsch wird auf der Grundlage der gesetzlichen Vorgabe umgesetzt.

Lernen an anderen Orten
Durch Exkursionen und Ausflüge lernen die Kinder ihr Lebensumfeld kennen. Sie erweitern durch ein Lernen an unterschiedlichen Orten ihr Wissen über Lebenszusammenhänge. Dabei erlangen sie Selbstständigkeit, Sicherheit, Orientierung und Sachkenntnisse.

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit stehen die Kinder und deren Bedürfnisse. Gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Toleranz sind die Grundlage für unser tägliches Zusammenleben in der Kinderkrippe. Auf der Basis von Vertrauen, Geborgenheit, Sicherheit, liebevoller Atmosphäre und Anerkennung haben die Kinder die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen, zu beobachten und zu lernen. Durch emotionale Wärme und positive Wertschätzung werden die Kinder aktiv unterstützt, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aufzubauen.
Kinderkrippen sollen Orte sein, die Kinder gerne besuchen, weil sie gemütlich sind, die Phantasie anregen sowie liebevoll und kindgerecht gestaltet wurden – wie ein zweites Zuhause. Daher ist es das Wichtigste, eine vertrauensvolle und angenehme Atmosphäre für die Kinder zu schaffen, in der sie sich wohl fühlen und frei entfalten können und die es ihnen ermöglicht, ihre Umwelt selbst zu erfahren.
Wir nehmen die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten sowie die Stärken Ihres Kindes wahr und bieten ihm ein reiches soziales und kognitives Lernumfeld. Dadurch hat Ihr Kind die Chance, sich in der Krippe individuell und autonom zu entwickeln. Eine Atmosphäre des Vertrauens, der Anerkennung und der Lebensfreude ermöglicht es Ihrem Kind spielerisch zu lernen. Von der betreuenden Bezugsperson wird jedes einzelne Kind dort „abgeholt“, wo es sich aufgrund seiner sozialen, emotionalen, motorischen und kommunikativen Entwicklung gerade befindet.
Es wird eine familienähnliche, warme und anregende Atmosphäre für alle Kinder geschaffen – als beste Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit mit den Kindern, den Eltern und mit dem gesamten Betreuungsteam der Kinderkrippe.

Behutsame Eingewöhnung

Aller Anfang ist schwer – die Eingewöhnung
Der Eintritt in die Kinderkrippe hat für Eltern und Kinder den Charakter der Erstmaligkeit / Einmaligkeit. Für die Familien ist die Aufnahme des Kindes in die Kinderkrippe etwas Neues und Unbekanntes, das Unsicherheit auslösen kann und deshalb gut geplant sein will. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Kinderkrippe in Anwesenheit einer Bezugsperson notwendig.
Wir gestalten die Eingewöhnungsphase daher nach dem Berliner und dem Münchener Eingewöhnungsmodell. Ziel ist ein guter Start für die Kinder und der Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen. Durch ihre Anwesenheit und Unterstützung in der ersten Zeit kann Ihr Kind mit der neuen Umgebung vertraut werden, eine Beziehung zur Erzieherin aufbauen und sich behutsam von Ihnen lösen.
Ein wiederkehrender Tagesablauf gibt ihrem Kind weiteres Vertrauen und Sicherheit.

So erleichtern Sie Ihrem Kind die Eingewöhnung:
In den ersten Tagen verbringen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine vereinbarte Zeit in unserer Einrichtung.
Durch Ihre Anwesenheit sind Sie ein sicherer Hafen für Ihr Kind. Als „stiller Beobachter“ schenken Sie ihm Ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit.
Nach und nach übergeben Sie Ihre Aufgaben (wickeln, füttern, anziehen …) an die Erzieherin.
Besonders wichtig ist, dass Sie getroffene Vereinbarungen (Bring- und Abholzeiten, telefonische Erreichbarkeit) einhalten, damit sich zum Wohle Ihres Kindes eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickeln kann.
Für diese behutsame Eingewöhnungszeit sollten sie als Eltern genügend Zeit (ca. 3 Wochen) einplanen.
Mahlzeiten
Ereignisse und Situationen die während des Tages immer wiederkehren, stärken das Sicherheits- und Geborgenheitsempfinden der Kinder. Diese sind für Kinder von weitreichender Bedeutung, wie z.B. das Essen und Ruhen in der Kinderkrippe.
Bei den gemeinsamen Mahlzeiten lernen die Kinder Selbstständigkeit, Tischregeln und das Empfinden für „ich habe Hunger“ oder „ich bin satt“ zu entwickeln. Beim Essen werden Gemeinschaftserfahrungen gemacht, indem das Kind mit dem pädagogischen Personal und den anderen Kindern über Ereignisse vom Tag spricht, mit anderen scherzt und lacht. Wir achten zudem auch darauf, dass die Mahlzeiten in einer gemütlichen Atmosphäre an einem gedeckten Tisch verlaufen, denn „gemeinsam schmeckt`s besser“. Den jüngeren Kindern helfen wir selbstverständlich, wenn es nötig ist. Babys essen, wenn sie hungrig sind, da sie meist noch nicht an dem festen Tagesablauf teilhaben. Das Frühstück, das Mittagessen und die Nachmittagsbrotzeit werden von uns jeden Tag als Buffet bereitgestellt. Das Mittagessen liefert uns die Cantina International täglich warm. An dem aushängenden Speiseplan können Sie nachlesen, was es zu essen gibt.

Ruhephase
Täglich nach dem Mittagessen ruhen sich die Kinder im Schlafraum aus. Dazu gehen wir in die am Gruppenzimmer grenzenden Schlafräume, wo jedes Kind sein eigenes Bettchen zur Verfügung hat.
Ausreichend Schlaf ist wichtig für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Es ist uns wichtig, die Schlafgewohnheiten jedes Kindes zu kennen, um auf die besonderen Bedürfnisse eingehen zu können. Einschlafhilfen wie Schnuller, Kuscheltiere, etc. dürfen mitgebracht werden.

9. Leistungen für Eltern

Die Elternarbeit in den Kindertageseinrichtungen der Kath. Kita IN gGmbH orientiert sich an einem Bild von Eltern als kompetente Erzieher und Experten, als Erstverantwortliche ihrer Kinder. Dabei begegnet das pädagogische Personal den Eltern im partnerschaftlichen Dialog über das Kind.

Einmal jährlich findet ein Entwicklungsgespräch statt. Es dient der gegenseitigen Information und dem gemeinsamen Austausch über die Entwicklung des Kindes. Gemeinsam werden Unterstützungsschritte für das Kind überlegt und geplant.

Regelmäßige Elternversammlungen geben Einblick in die pädagogische Arbeit der Kita.

Gemeinsame Aktionen mit Eltern und Kindern in Form von Eltern-Kind-Veranstaltungen regen die Elternmitarbeit an. Auf diese Weise werden das Gemeinschaftsgefühl und die vertrauensvolle Zusammenarbeit positiv beeinflusst.
Vielfältige Elterninformationen sichern den Informationsstand über unsere Aktionen.
Kath. Kindertageseinrichtungen verstehen sich als Kontakt- und Vermittlungsstelle für Familien. Die Vermittlung bei besonderen Problemlagen an soziale Dienste ist ebenso ein Teil des Angebotes.

Durch die Vernetzung im Sozialraum bieten unsere Einrichtungen den Eltern somit einen einfachen Zugang zu Netzwerk- und Kooperationspartnern.

Durch regelmäßige Elternbefragungen, Elternbriefkästen, den Elternbeirat u.a.m. besteht für Eltern jederzeit die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und Veränderungsvorschläge einzubringen.

Eingewöhnungsgespräch
Nach der Eingewöhnung, meist nach 3-4 Wochen findet ein Eingewöhnungsgespräch statt. Dabei wird die Eingewöhnungszeit reflektiert, Wünsche und Probleme besprochen, aber auch positiver Verlauf reflektiert.

Elternabende
Jedes Jahr bieten wir den neuen Eltern einen Informationsabend an.
Themenbezogene Elternabende bieten wir je nach Bedarf an.

Elternbrief
Der Elternbrief mit Informationen aus der Kinderkrippe und einer Terminübersicht erscheint ca. viermal jährlich.

Elterninfos
Infos finden die Eltern an den Gruppenpinnwänden und durch Aushänge im Gangbereich

Hospitationen
Im letzten Krippenjahr bieten wir eine Hospitation an.

10. Dienstleistungsangebot

Die Einrichtungen der Kath. Kita IN gGmbH fühlen sich dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz und seinen aktuellen Ausführungsverordnungen verpflichtet und bieten in der Regel Kindern bis zur vierten Grundschulklasse vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten.
In einer freundlichen Atmosphäre heißen wir Kinder und Eltern willkommen. Wichtige Informationen befinden sich übersichtlich gestaltet im Eingangsbereich der Einrichtung.

Die Öffnungs- und Schließzeiten orientieren sich am konkreten Bedarf der Eltern, der jährlich neu ermittelt und veröffentlicht wird.
Zur Mittagszeit bieten wir ein gesundes, frisch zubereitetes, für Kinder geeignetes Mittagessen an, das mit einem gemeinsamen Gebet oder Lied beginnt. Die Kinder entscheiden selbst, was und wie viel sie essen wollen. Während des Tages stehen gesunde Durstlöscher bereit. Selbstbestimmt nehmen die Kinder am Vormittag ihre Brotzeit ein.

Alle Kinder sind uns willkommen
Die katholische Kita St. Anton im Süden von Ingolstadt. Zur Einrichtung gehören 2 große Gruppenräume, je ein Schlafraum und ein Nebenzimmer, Kindertoiletten, ein Wasch- und Wickelraum, Kindergarderoben, ein Mehrzweckraum, eine Küche, ein Büro, ein Teamzimmer und diverse Abstellräume. Den neugestalteten Garten teilen wir mit dem Kindergarten.
Wir stellen derzeit 26 Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren einen Bildungs- und Betreuungsplatz zur Verfügung. Betreut werden die Kinder von 7 engagierten Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen (oder pädagogischen Mitarbeiterinnen).

Unsere Einrichtung ist von 07:15 Uhr bis 16:15 Uhr geöffnet. Der Frühdienst beginnt für die Kinder ab 07:15 Uhr.
Täglich bieten wir unser Frühstücksbuffet an. Die Erzieherin bereitet dieses gemeinsam mit den Kindern vor. Die Kinder, die noch Ruhebedarf haben, können sich am Morgen oder auch während des Tages selbstbestimmt in die dafür eingerichtete gemütliche Ecke im Gruppenraum oder Schlafraum zurückziehen.
Die Bringzeit erstreckt sich von 08:00 - 08:30 Uhr.
Im Frühdienst von 07:15 - 08:00 werden die Kinder gruppenübergreifend betreut.
Abholen können Sie Ihr Kind um 12:00 Uhr, ab 14:00 Uhr stündlich und von 16:00 - 16:15 Uhr gleitend.
Die Ferien/Schließtage haben wir von September bis August festgelegt.
Damit Sie als Eltern gut planen können, teilen wir Ihnen unsere Schließtage zu Beginn des neuen Krippenjahres immer aktuell mit.

Mindestens einmal wöchentlich verbringen wir den Vormittag im Freien, da uns die Naturerfahrung von besonderer Bedeutung ist. Deshalb bitten wir Sie, Ihren Kindern die passende Kleidung mitzugeben.
Essen
Frühstücksbuffet, Mittagessen, die Nachmittagsbrotzeit und gesunde Getränke stehen den Kindern immer zur Verfügung. Ein gesundes Ess- und Bewegungsverhalten der Kinder ist uns wichtig
Essensbeiträge erheben wir pauschal als Monatsbeitrag.

11. Tagesablauf

Tagesablauf
07:15 - 08:00 Uhr Frühdienst
08:00 - 08:30 Uhr Bringzeit – Ankunft, Begrüßung, Freispiel
08:30 - 09:00 Uhr Frühstücksbuffett
09:00 - 09:15 Uhr Morgenkreis
09:15 - 11:00 Uhr Angebote aus allen Bereichen, Bewegung, Garten, Freispiel
11:00 - 11:15 Uhr Abschlusskreis
11:15 Uhr warmes Mittagessen
anschließend bis 14:00 Uhr Ruhezeit
14:00 - 16:15 Uhr Freispiel, Garten
14:30 Uhr Brotzeit

Der strukturierte Tagesablauf bietet den Kindern einen festen Rhythmus, gibt ihnen Orientierung und Sicherheit, was zu einer gesunden Entwicklung Ihres Kindes beiträgt.

Geburtstag feiern wir für jedes Kind einzeln. Das jeweilige Kind steht im Mittelpunkt, die Gruppe freut sich und feiert mit.
Alle sitzen im Morgenkreis, die Kerzen in der Mitte. Die Kerzen werden entzündet. Anschließend kommt die Handpuppe, die gratuliert. Alle gemeinsam singen das Geburtstagslied, dann bekommt das Geburtstagskind sein Geschenk.
Nach der Feier darf sich das Kind noch ein Spiel, Lied, etc. wünschen.

Die tägliche Bewegung bei jedem Wetter an der frischen Luft stärkt die Kinder und trägt zu ihrer Gesunderhaltung bei.
Allen Kindern werden täglich drinnen und draußen vielfältige Bewegungsanlässe angeboten. Regelmäßige Exkursionen, Besichtigungen, Ausflüge, … erweitern die Erfahrungsmöglichkeiten für die Kinder.
Unsere Einrichtung verfügt über ein großzügiges, modernes Raumprogramm, das den Kindern vielfältige Möglichkeiten für Spiel und Bewegung drinnen und draußen eröffnet.
Den Kindern stehen gut ausgestattete, ästhetisch strukturierte Gruppenräume zur Verfügung, in denen sie sich wohlfühlen. Ein Turnraum, Rückzugsmöglichkeiten zum Entspannen und Schlafen, Räume für Kleingruppenarbeit vervollständigen unser Raumangebot. Des Weiteren gibt es Spielbereiche mit wechselnden Themenschwerpunkten, die nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder eingerichtet und gestaltet werden.
Pädagogisch wertvolle Materialien sind vielfältig und berücksichtigen das Alter, die Entwicklung und die Einzelinteressen der Kinder.
Unser gemeinsamer Start beginnt mit einem Morgenkreis, der nach vertrauten Ritualen gestaltet ist und der den Kindern einen Überblick über den Tag gibt. Danach entscheiden sich die Kinder für eine Freispielzeit, in der sie sich selbstbestimmt ihren Spielpartner, den Spielbereich und das Spielmaterial auswählen. Oder aber sie ordnen sich einem pädagogischen von der Erzieherin angeleiteten Angebot zu.
Engagiertes Fachpersonal sorgt für die qualifizierte Umsetzung der pädagogischen Leistungen und versteht sich als Begleitung für Kinder auf ihrem individuellen Entwicklungsweg.

Die Kinderkrippe wurde 2010 im Garten des Kindergartens neu erbaut. Sie liegt in einem ruhigen Wohngebiet im Süden von Ingolstadt. Die Grundschule an der Münchener Straße und das Schulzentrum Südwest liegen in unmittelbarer Nähe. Auch das Verkehrsnetz der INVG liegt nicht weit entfernt. Grünanlagen sowie Spielplätze, zu denen man Spaziergänge machen kann, sind leicht zu erreichen.
Der Kindergarten St. Anton und die Kinderkrippe St. Anton arbeiten eng miteinander zusammen.

12. Kernprozesse

Die sorgfältige Gestaltung des Kernprozesses dient der Sicherstellung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrags der Kita.
Er gliedert sich im Wesentlichen in 3 Schlüsselprozesse:

Die Eingewöhnung
Durch das Aufnahmeverfahren sichern wir die transparente Verteilung der Plätze in unseren Kitas. Vor dem Aufnahmeverfahren haben Eltern mit ihren Kindern die Gelegenheit im Rahmen eines Tages der offenen Tür Kitas der Kath. Kita IN gGmbH zu besichtigen. Nach der Zusage für einen Platz wird der Betreuungsvertrag geschlossen.

Im Rahmen des Aufnahmegesprächs erhält die Leiterin Informationen zur Lebenssituation des Kindes und seiner Familie. Die Eltern werden über die Art und die Dauer der Eingewöhnungsphase informiert und zum ersten gemeinsamen Elternabend eingeladen.

Ziel und Inhalt der Kontakte sind:
Kennenlernen der Gruppenteams, Vorstellen des Hauses und der Räumlichkeiten, Besprechung der individuellen Situation des Kindes und die Übergabe von schriftlichen Informationsblättern.
Für Kinder und Eltern werden Schnuppertage angeboten. So können Kinder erste Erfahrungen in ihrer zukünftigen Umgebung machen und Eltern erhalten einen ersten Eindruck davon, dass ihr Kind in der Kita gut aufgehoben ist.
Die bereits bestehende Gruppe wird über die neuen Kinder informiert und bereitet den ersten Besuchskontakt aktiv mit vor.
In der Eingewöhnungsphase werden die Kinder von Anfang an aufmerksam begleitet. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung und das Wohlfühlen eines jeden Kindes und Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern. Mit dem ersten Tag der individuellen Aufnahme beginnt die Eingewöhnungsphase. Das Kind und das Gruppenteam haben sich bereits kennengelernt.
Nach 6-8 Wochen führt die Gruppenleiterin das Eingewöhnungsgespräch mit den Eltern. Dieses Gespräch findet auf der Basis vorliegender schriftlichen Beobachtungen statt und beinhaltet, wie sich das Kind bisher eingelebt hat und ob es sich wohlfühlt.

Kontinuierliche Beobachtungen und Unterstützung der Kinder sowie der regelmäßige Austausch mit den Eltern ermöglichen es, die Bildungs- und Entwicklungsprozesse der Kinder zu erkennen und sind die Grundlage für die Planung für das einzelne Kind und die pädagogische Arbeit insgesamt.

Kernprozess – Planung der pädagogischen Arbeit
Aspekte der Weiterentwicklung und Profilbildung sowie die in den pädagogischen Jahresgesprächen festgelegten Ziele werden dabei berücksichtigt. Verantwortungsbereiche für Teilteams und für einzelne Teammitglieder werden festgelegt.
Diese Planung wird mit dem Gesamtteam diskutiert und vereinbart. Sie bezieht sich auf die:

  • Berücksichtigung wichtiger organisatorischer Rahmenbedingungen, die vor allem die ganze Einrichtung betreffen (Schließtage, Aufnahme neuer Kinder, Informationen für Eltern etc.).
  • Zeitliche Übersichtsplanung bezüglich zu veranstaltender Aktionen und Umsetzung der vier Lernformen.


Jahresplanung
Die Jahresplanung dient der Planungssicherheit des pädagogische Personal und der Eltern. Vor Beginn des neuen Arbeitsjahres erfolgt eine Übersichtsplanung in Bezug auf feststehende Feste und Feiern, auch in Bezug auf das Kirchenjahr.
Eine Grobplanung inhaltlicher Schwerpunkte ermöglicht die umfassende Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags.

Monatsplanung

  • Planung von pädagogischen und organisatorischen Weiterentwicklungen, dazu gehört z.B. auch die Fortbildungsplanung für das Team.
  • Die Festlegung aller geplanten bzw. gesteuerten Aktivitäten und die Festlegung von Beobachtungsphasen und Elternkontakten.


Wochenplanung
Im Rahmen der Wochenplanung werden die einzelnen Aktivitäten konkretisiert. Dies erfolgt in einem Dreischritt von Reflexion, Planung und Aufgabenverteilung im Gruppenteam. Hauptverantwortlich für die Wochenplanung ist die Gruppenleitung.

Situative Planung
Im Rahmen der Kooperations- und Vorbereitungszeiten reflektiert das pädagogische Personal für sich immer wieder die Situation einzelner Kinder bzw. der Gesamtgruppe mit Hilfe von Beobachtungen und Fallbesprechungen und bezieht diese in die Detailplanungen mit ein. Auf diese Weise erfolgt eine Anpassung der Grobplanungen an die aktuelle Situation.

Kernprozess – Prozesslenkung
Die Lenkung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozesses erfolgt über die Auswertung der einzelnen Aktivitäten.
Im Rahmen der Reflexion in Dienstbesprechungen sowie auf Gruppenebene über die gezielte Auswertung der Beobachtung der Kinder und über die verschiedenen Formen der Evaluation. Die Ergebnisse dienen dann den Teams als Grundlage für die weitere Planung.

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13. Dokumentationssystem

Das Dokumentationssystem schafft einen Überblick über eine planvolle Organisation. Eine übersichtliche und transparente Akten- und Dokumentationsgestaltung sichert dem pädagogischen Personal einen aktuellen Informationsstand und bildet den Nachweis sowohl für die pädagogische Arbeit als auch für behördliche Kontrollen und Überprüfungen.
Zielgerichtete pädagogische Arbeit erfordert eine gewissenhafte Dokumentation, um so z.B. die Entwicklungsschritte der einzelnen Kinder verfolgen und unterstützen zu können. Das Dokumentationssystem legt fest, welche wichtigen Prozesse der Einrichtungen dokumentiert werden.
Es gewährleistet ein übersichtliches und zeit­sparendes Ablagesystem, das das gesamte pädagogische Personal leicht handhaben kann.

Das Dokumentationssystem kann folgende Kategorien enthalten: Kinderakte, Gruppenakte, Hausakte, Personalakte, Teamakte, Verwaltungsakte.
Die Dokumentationen werden regelmäßig, d.h. mindestens einmal jährlich ausgewertet. Die erfassten Daten, wie z.B. die Zufriedenheit der Eltern mit dem Dienstleistungsangebot der Einrichtung, dienen der Ergebnismessung der gesetzten Ziele und vor allem der Weiterentwicklung.

14. Evaluationsverfahren

Mit Hilfe unterschiedlicher Evaluationsverfahren werden die erbrachten pädagogischen Leistungen und die Erreichung der Ziele regelmäßig überprüft und bewertet. So wird sichergestellt, dass alle Prozesse im Blick behalten und ständig verbessert, aber auch Fehler und Probleme schnell erkannt und bearbeitet werden. Entwicklungen können frühzeitig eingeleitet werden.
Ziel ist es, dass sich im Team immer wieder kritisch und konstruktiv mit dem pädagogischen Handeln auseinandergesetzt und gezielt reflektiert wird, die Kontrolle der versprochenen Qualität erreicht wird und die Effizienz und Effektivität der Arbeit überprüft und weiterentwickelt wird.
Durch regelmäßige Analyse- und Evaluationsverfahren wird die Wirksamkeit der gesamten Qualität kontinuierlich beobachtet und verbessert. Dazu werden geeignete Evaluationsmethoden festgelegt, erprobt und in einem Evaluationssystem zusammengefasst.
Mögliche Methoden der Evaluation sind unter anderem:

  • Elterngespräche
  • Personalbefragungen
  • Kinderkonferenzen
  • Elternbefragungen zu den Öffnungszeiten
  • Elternbefragungen zur Zufriedenheit mit dem pädagogischem Angebot
  • Elternbefragung der Vorschulkinder
  • Zufriedenheitsbefragung nach der Eingewöhnungsphase
  • Personalgespräche / Teamreflexionen / Kollegiale Beobachtungen
  • Auswertung der Dokumentationen
  • Regelmäßige Selbstevaluation vor dem Hintergrund der festgelegten Qualitätsstandards
  • Ausgewählte Fallbesprechungen
  • Tätigkeitsbericht der Leitungen

15. Organisation und Management

Die Kindertageseinrichtungen in katholischer Trägerschaft sind eingebunden in die Organisation der Diözese Eichstätt und in die kommunalen und staatlichen Strukturen. Diese unterstützen die einzelnen Träger mit ihren Einrichtungen bei der Umsetzung ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags.
Die einrichtungseigene Organisationsstruktur ist vom Träger der Einrichtung bestätigt und gilt als verbindliche Arbeitsgrundlage für das pädagogische Personal.
Ein wichtiges Entscheidungsgremium für pädagogische Belange ist das Team. Zusätzliche Gremien wie Qualitätszirkel und aufgabenbezogene Teams können der gegenseitigen Unterstützung und Entlastung dienen.

Die Leitung trägt die Gesamtverantwortung für die Kindertageseinrichtung im konzeptionellen, pädagogischen Bereich und ist auch für organisatorische Belange zuständig. Sie ist unmittelbarer Ansprechpartner bei Fragen und Problemen des pädagogischen Personals. Sie ist das Bindeglied zwischen Träger und Einrichtung.
Die Rolle der Leitung ist eine duale Aufgabe: Sie ist sowohl verantwortlich für das Personal der Einrichtung als auch für die Betriebsführung. Hilfreich ist es, alle Aufgabenbereiche und Befugnisse klar zu benennen und somit Verantwortungsbereiche festzulegen.

16. Zusammenarbeit mit Fachberatung

Im Sinne der Sicherung und Weiterentwicklung einer hohen Qualität der Kindertageseinrichtung ist die Inanspruchnahme von Fachberatungsleistungen verbindlich. Die Fachberatung unterstützt den Träger und die Leitung bei der Weiterentwicklung der strukturellen sowie pädagogischen und religionspädagogischen Gesamtqualität. Die Fachberatung stellt den umfassenden Informationsstand über rechtliche, organisationale und pädagogische Entwicklungen sicher. Sie steht der Kindertageseinrichtung durch Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Sie bietet den Kindertageseinrichtungen weiterhin jährlich neu ein vielfältiges, aktuelles Fort- und Weiterbildungsangebot an.
Das einmal im Jahr stattfindende Jahresgespräch mit dem Träger und der Leitung ermöglicht den Blick von außen und legt die Ziele für das kommende Kindergartenjahr sowie den Unterstützungsbedarf der Einrichtung fest.

17. Beschwerdemanagement

Kindertageseinrichtungen der Diözese Eichstätt weisen geeignete Verfahren und Möglichkeiten zur Beschwerde sowohl für das Personal (z. B. in jährlich stattfindenden Personalgesprächen), als auch für Eltern (z. B. in Form von Elternbefragungen zum Bedarf/zur Zufriedenheit) und Kinder (z. B. in der Kinderkonferenz) nach.
Die Beschwerdewege sind zwischen dem Träger und der Leitung abgestimmt und für alle transparent. Die aufgezeichneten Beschwerdehinweise werden zusammengefasst und diskutiert, Verbesserungsmaßnahmen strukturiert und zeitlich festgelegt. Kinder, Eltern und Personal werden informiert. Träger und Leitung sind für die geregelten Abläufe verantwortlich.

18. Personalentwicklung

Qualifiziertes und motiviertes Personal ist die wichtigste Ressource und Voraussetzung für die pädagogische Arbeit. Zur Sicherstellung der Motivation sowie der Förderung der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und einer hohen fachlichen Qualität bietet der Träger folgende Maßnahmen an:

  • Zukunftsorientierte, transparente Personalbedarfsplanung
  • Personalauswahl auf der Grundlage von Anforderungsprofilen
  • Partizipative Führung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Klare Formulierung eines Anforderungsprofils
  • Gezielte Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildung
  • Unterstützung durch die Fachberatung

19. Ressourcenmanagement

Der Träger stellt der Einrichtung ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung.

In den Kindertageseinrichtungen der Diözese Eichstätt achten Träger, Leitungen und das Personal auf einen angemessenen Umgang mit finanziellen, materiellen und zeitlichen Ressourcen.

20. Öffentlichkeitsarbeit und Sozialraumorientierung

Die gezielte und strukturierte Öffentlichkeitsarbeit einer katholischen Kindertageseinrichtung will, dass Außenstehende die Kindertageseinrichtung kennen lernen und ein positives Bild erhalten. Gleichzeitig soll sie die Bewerbung der Kindertageseinrichtung in katholischer Trägerschaft unterstützen.
Die Entwicklung vielfältiger Materialien zur Präsentation der Einrichtung (Konzeptionsschrift, Rahmenhandbuch, Portfolio, Flyer, Werbematerialien, Elternbrief, Dokumentationen, etc.) und deren gezielte Verbreitung umfasst alle Formen der Präsentation des Kindergartens in Bild, Schrift oder im Rahmen von öffentlichen Darstellungen (Tag der offenen Tür, etc.) und Auftritten (z. B. Teilnahme am Pfarrfest).
Die Verantwortung dafür liegt bei der Leitung - in Absprache mit dem Träger.
Leitung und pädagogisches Personal achten darauf, dass sie als Personen die Kindertageseinrichtung positiv repräsentieren, das vorhandene Präsentationsmaterial anschaulich und attraktiv wirkt und stets auf dem neuesten Stand ist.

Kontakt

Kinderkrippe St. Anton
Aventinstraße 25
85051 Ingolstadt

Tel.: 0841 / 12 60 50 89
E-Mail: krippe.st-anton.in(at)kita.bistum-eichstaett(dot)de

Leiterin der Kinderkrippe: Stefanie Schmidt